Auf Einladung des hessischen Europaabgeordneten Dr. Udo Bullmann hat vom 19. - 21. September eine Delegation der Jusos Hessen das Europäische Parlament in Brüssel besucht und danach die Gelegenheit zum Austausch mit den Genossinnen und Genossen in Brüssel genutzt. Neben einem Gespräch mit Udo Bullmann standen auch Treffen mit den OV-Vorstandsmitgliedern Stefan Gran im DGB-Verbindungsbüro und Jan Kreutz bei der Sozialdemokratischen Partei Europas auf dem Programm.
Bei der Antwort auf die europäische Sozialkrise sind sich die Jusos mit ihrem Europaabgeordneten Udo Bullmann einig: „Wir brauchen keine Sparprogramme, die das Wirtschaftswachstum von EU-Staaten erdrosseln. Um den europäischen Binnenmarkt zu beleben sind gezielte Investitionen in Bildung, erneuerbare Energien und soziale Infrastruktur notwendig. Wir dürfen nicht wegschauen, wenn die Jugendarbeitslosigkeit europaweit dramatisch steigt, die Profite der Banken trotz ihrer Krise aber weiter in den Himmel wachsen“ erklärten Felix Diehl und Udo Bullmann.
Selbstverständlich traf sich auch die Juso AG Brüssel mit den Besuchern aus Hessen zu einem gemeinsamen Abendessen und dem Besuch des Weinfestes der hessischen Landesvertretung. Zusammen fordern sie die Einführung einer europäischen Finanztransaktionssteuer. „Eine Steuer auf Finanzspekulationen in Höhe von 0,05% würde EU-weit Einnahmen in Höhe von 150 – 200 Mrd. € erzielen. Mit dieser Gerechtigkeitssteuer würden die Verursacher der europäischen Schulden- und Sozialkrise endlich an den Kosten ihrer Krise beteiligt und die EU könnte Geld in die Hand nehmen, um den sozialen Kahlschlag zu stoppen und insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit abzubauen!“ schließen Juso-Landeschef Felix Diehl und Mischa Terzyk, Vorsitzender der Jusos Brüssel.
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